...vielleicht kennt ihr das schon, oder seid selbst in Behandlung
stell dir vor, wir sitzen kreisförmig mit anderen Abhängigen in einem gut klimatisierten Raum, und halten uns an den Händen...
Ich fange freiwillig an zu erzählen:
Mein Name ist Ann-Christin und ich gebe zu, ich bin eine Hundeabhängige.
Einige von euch sind hier, weil ein Freund oder Familienangehörige sie hierher
geschickt haben.
Vielleicht sitzen sie hier, glauben aber immer noch fest daran, das mit ihnen
alles in Ordnung ist.
Denn es ist nicht leicht einzusehen, das man ein Hundeabhängiger ist, und es ist noch schwieriger, zu uns den
AHA´s zu kommen, und uns um Hilfe zu bitten.
Dazu einige Fragen:
* Kannst du dich eher an den Namen des Hundes, als an den des Besitzers
erinnern ?
* Bist du der Meinung, das ´´festliche Kleidung´´ bedeutet, eine saubere Jeans, frisch gewaschene Tennisschuhe, und eine Hundeleine leger über deinen Brustkorb zu tragen ?
*Bist du der Meinung, das der Ausdruck ´´Hundesohn´ kein Schimpfwort ist ?
* Mußt du, wenn du jemand im Auto mitnehmen willst, erst einmal den Beifahrersitz enthaaren ?
* Verbringst du viel deiner Freizeit & Ferien auf Hundetreffen, Hundeplätzen, Hundeausstellungen oder in Fachgeschäften für Hundesportartikel ?
* Kannst du beim Essen in einem feinen Restaurant (Hunde-) Dinge diskutieren, die dazu führen, dass sich die Nebentische binnen kurzer Zeit leeren, und die Leute, die dort saßen, grünlich um die Nase schimmern ?
* Meidest du Ladengeschäfte, an denen ein Schild
´´Ich muß (immer) draußen bleiben´´ mit rot durchgestrichenem Hundeemblem hängt oder klebt ?