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bloed.de: Wir sind hier mit unserem Kamerateam, vor dem Amtsgericht berichten live, vor Ort, der ansonsten so beschaulichen Gemeinde Flurstetten, einem 15.000 Einwohner Ort nahe der Großstadt Riedsburg.
Auf der Anklagebank befindet sich ein schmächtig, unsicher wirkender, aber gut behaarter Mann mit sonnenbrandgeröteter Nase, und einer tief ins Gesicht gezogenen Harley Davidson Kappe, die wohl vor neugierigen Blicken schützen soll.
Bloed.de: Sie sind schuldig gesprochen,in welchen Punkten lautet die Anklage ?
Reinhold F.: MIR WIRD ZUR LAST GELEGT; RÄUSPERT SICH; DANN TIEFES SCHLUCKEN; NUN; NATÜRLICH GEBE ICH ZU, das es im Laufe der Jahre immer schlimmer wurde.
Bloed.de: Mit was immer schlimmer wurde, möchten Sie sich dazu näher äussern ?
Reinhold F.: Also, ich bekenne mich offen nun schon seit 2007 zu der in Deutschland leider noch sehr selten vorkommenden :
´´Wälze mich in AAS aller Art´´ Erkrankung.
Bloed.de: Können Sie uns, und den Zuschauern, dieses Phänomen einmal näher beschreiben ?
Reinhold F.: Nun,Alles fing ganz harmlos an: Während meines täglichen Gassi Spaziergangs,nahe der L 282, witterte ich auf einmal einen unwiderstehlichen Duft in meinen Nasenlöchern.
Es kam aus einer Kuhle, ca. 2 Meter vom Wegesrand entfernt.
Beim näheren Hinsehen lag da eine Maus, schon tot , wahrscheinlich schon seit längerem,überfahren. Dieser unbeschreibliche Geruch törnte mich so an.
Ich wollte das haben, dann plötzlich überkam es mich. Auf dem Rücken liegend drehte ich mich hin und her, stand dann auf,schüttelte mich, um die restlichen Eingeweidestückchen von meinem ansonsten makellos weißen Fell loszuwerden.
Dann ging ich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, nach Hause, und hatte den Duft noch ca. 48 Stunden an mir...
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